Perathoner & Pfefferl

Betäubungsmittelstrafrecht / BtMG

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) stellt vielerlei Handlungen im Zusammenhang mit Betäubungsmittel unter Strafe. Erwerb, Besitz, das Herstellen, das Anbauen, das in Verkehr bringen und beinahe jedweder Umgang mit Betäubungsmitteln und Drogen (BtM) ist durch das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unter Strafe gestellt, sofern die behördliche Erlaubnis hierzu fehlt und das Betäubungsmittel in den Anlagen I bis III des BtMG aufgeführt ist.

Lediglich der Konsum von Betäubungsmittel ist straffrei. Allerdings geht einem solchen Konsum zu meist ein Erwerb von Betäubungsmitteln oder ein Besitz von Betäubungsmitteln voraus (der aber durch die Ermittlungsbehörden nachgewiesen werden muss).

Wichtig sind im Betäubungsmittelstrafrecht die Unterscheidung zwischen verschiedenen Mengenbegriffen und verschiedenen Betäubungsmitteln. Es ist einleuchtend, dass von Seiten der Justiz ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz im Zusammenhang mit Haschisch oder Marihuana vergleichsweise milder bestraft wird als der Umgang mit sogenannten harten Drogen wie z. B. Heroin und Kokain oder auch Amphetaminen oder Methamphetamin. Ganz entscheidend wird aber der Unterschied von verschiedenen Mengen beim Handeltreiben mit Betäubungsmitteln bei deren Besitz oder Anbau. Besonders haftträchtige Delikte, wie bewaffnetes Handeln mit Betäubungsmitteln, Besitz einer nicht geringen Menge oder Handeln mit nicht geringer Menge und Einfuhr von BtM stellt besondere Anforderungen an den Verteidiger. Ohne ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz ist in diesen Fälle eine erfolgreiche Verteidigung nicht denkbar.

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