Perathoner & Pfefferl

Drogen: Besitz, Erwerb, Anbau und mehr fallen unter das BtMG

Der Konsum von Drogen ist erst einmal straffrei,...

...unabhängig, ob es sich um Heroin, Amphetamin, Ecstasy, Kokain, Cannabis, Marihuana oder LSD handelt. Allerdings geht einem solchen Konsum zumeist ein Erwerb voraus.

Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) nimmt der deutsche Gesetztgeber sehr ernst, zögern Sie darum nicht, sich rechtzeitig Rechtsberatung und -beistand zu suchen.
Unsere Rechtsanwälte (in München) haben für Sie die wichtigsten Fakten für Sie rund um das BtMG hier zusammengetragen, da der Sachverhalt rund um das Thema Drogenbesitz oder Drogenhandel also auch Drogenanbau recht komplex ist.

Tipp: Sieht man sich plötzlich mit einem solchen Vorwurf (man selbst oder in der Familie) konfrontiert, dann holen Sie sich sehr schnell Rechtsbeistand von einem erfahrenen Anwalt ein. Das gilt auch für den Pflichtverteidiger: Suchen Sie sich selbst aktiv den Anwalt Ihres Vertrauens.


Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), stellt vielerlei Handlungen im Zusammenhang mit Betäubungsmittel (geläufiger als Drogen bezeichnet) unter Strafe. Es sind der Drogenerwerb, Drogenbesitz, das Herstellen, das Anbauen von Drogen, aber auch das in Verkehr bringen von Drogen und beinahe jedweder Umgang mit Betäubungsmitteln/Drogen (BtM) ist durch das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unter Strafe gestellt. Denn wenn die behördliche Erlaubnis hierzu fehlt und die Betäubungsmittel/Drogen in den Anlagen I und II des BtMG aufgeführt sind, hat das immer strafrechtliche Konsequenzen.
Wie erwähnt, ist lediglich der Konsum von Betäubungsmittel straffrei (hier noch unabhängig von der Art der Droge). Der vorausgehende Erwerb von diesen Betäubungsmitteln oder ein Besitz von stellt hingegen schon einen Strafbestand darf (der aber durch die Ermittlungsbehörden nachgewiesen werden muss). Und dabei nun spielt durchaus die "Art" der Droge eine erhebliche Rolle. Und nur Marihuana wird mittlerweile als einzige  "weiche Droge" bezeichnet.

Das  Betäubungsmittelstrafrecht nimmt wichtige Unterscheidungen zwischen verschiedenen Mengenbegriffen und Arten von Betäubungsmitteln vor.

Folgendes ist nach BtMG strafrechtlich relevant:

 

Auf ein Wort:
Es ist einleuchtend, dass von Seiten der Justiz ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz im Zusammenhang mit Haschisch oder Marihuana vergleichsweise milder bestraft wird, als der Umgang mit sogenannten harten Drogen wie z. B. Heroin und Kokain oder auch Amphetaminen oder Methamphetamin.
Ganz entscheidend wird aber der Unterschied von verschiedenen Mengen beim Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und bei deren Besitz oder Anbau. Besonders haftträchtige Delikte, wie bewaffnetes Handeln mit Betäubungsmitteln, Besitz einer nicht geringen Menge oder Handeln mit nicht geringer Menge und Einfuhr von BtM stellen ganz besondere Anforderungen an den Verteidiger. Ohne ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz ist in diesen Fälle eine erfolgreiche Verteidigung nicht denkbar.

 

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